

Die 41 nationen die bei uns in der gemeinde vertreten ist, sind:
Iran, irak, afghanistan, türkei, südafrika, ghana, nigeria, eritrea,
äthiopien, kongo, kenia, Kamerun, zimbabwe, senegal, togo, gambia,
Spanien,
Deutschland,
vietnam, chile, mexico, dom. Rep., china, england, polen, brasilien,
ecuador, Italien, peru, kroatien, litauen, ungarn, Nordamerika,
russland, sri lanka, ruanda, cote de ivoir, korea,
INDIEN, SYRIEN, SCHWEIZ
Damit Deutschland aus dem „geistlichen Schlaf“ erwacht
(Bericht über "Jesus Unites" aus "idea
Spektrum" Nr. 19 vom 11. Mai 2011)
Christen aus aller Welt kommen als Missionare –
Essen (idea) – Deutsche und fremdsprachige evangelikale Gemeinden in
Deutschland wollen künftig bei der Erfüllung des Missionsauftrages enger
zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis des Kongresses „Jesus verbindet“,
der am 7. Mai nach dreitägiger Dauer in Essen zu Ende gegangen ist.
Daran nahmen rund 350 Experten für interkulturelle Mission teil, davon
etwa ein Drittel ausländischer Herkunft. Veranstalter war die
Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM). „Es gibt keine
Alternative zum gemeinsamen Dienst der Christen aus allen Nationen in
diesem Land“, sagte der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen
Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), gegenüber idea. Deutschland brauche
als Missionsland die Hilfe von Christen aus anderen Teilen der Welt,
„ihren frischen Glauben und ihre Authentizität“. Steeb bezeichnete die
örtlichen Evangelischen Allianzen als Orte, um deutsche und
fremdsprachige Gemeinden zu vernetzen. Darum bemühe sich auch der
Arbeitskreis Migration und Integration der Deutschen Evangelischen
Allianz. Nach Schätzungen von Experten gibt es in Deutschland mindestens
1.100 Gemeinden von Christen ausländischer Herkunft.
Täglich fünf Minuten für einen Deutschen beten
Der Gründer und Pastor der „New Life Church“
(Neues-Leben-Gemeinde) in Düsseldorf,
der aus dem westafrikanischen Ghana stammende
Richard Aidoo, nannte es auf dem Treffen ein
großes Vorrecht, in Deutschland predigen zu dürfen. Er dankte deutschen
Missionaren, dass sie die christliche Botschaft überall verbreitet
haben. „Ihr habt der Welt geistlich viel gegeben. Jetzt kommt die Welt
hierher“, sagte Aidoo im Blick auf den Dienst ausländischer Missionare
in Deutschland. Es habe den Anschein, dass sich das Land der Reformation
in einem geistlichen Schlaf befinde: „Wir sind hier, um die Deutschen
aufzuwecken.“ Aidoo rief ausländische Christen auf, täglich fünf Minuten
für einen Deutschen zu beten, zum Beispiel für Arbeitskollegen und
Nachbarn. Zu der Gemeinde des Pastors, der mit einer Chilenin
verheiratet ist, gehören Christen aus 38 Nationalitäten. Gottesdienste
werden in sechs Sprachen angeboten: Englisch, Französisch, Spanisch,
Farsi, Kurdisch und Deutsch.